Heizarten

Öl und Gas

  •  jahrzehntelang bewährte Technik
  • dank systematischer Weiterentwicklung hohe Effizienz
  • Brennwerttechnik sichert optimalen Wirkungsgrad
  • niedrige Anschaffungskosten

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt (Brennwert) des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig nutzt. Brennwertkessel nutzen auch die Kondensationswärme (= latente Wärme) des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes(und in geringerem Maße sonstiger Dämpfe) zur Wärmebereitstellung, anders als konventionelle Kessel, bei denen beim Verbrennen von Gas ein sogenannter latenter Abgasverlust von etwa 11 Prozent entsteht, beim Verbrennen von Heizöl EL etwa 6 Prozent.

Holz

  • ist klimaschonend
  • hilft die Heizkosten senken
  • stärkt die heimische Wirtschaft
  • kein Umweltrisiko beim Transport
  • erzeugt keinen sauren Regen
  • unabhängig von Krisenregionen
  • ist ein nachwachsender Rohstoff

Pellets

Pellets sind zylindrisch genormte Holzpresslinge mit 4 bis 10 mm Durchmesser. Sie werden aus naturbelassenem Restholz (Späne, Verschnitte etc.) aus Sägewerken oder der holzverarbeitenden Industrie ohne chemische Bindemittel hergestellt. Pellets haben durch ihre Trockenheit und ihre hohe Dichte einen hohen Heizwert und verzeichnen bei der Verbrennung deutlich geringe Kohlenmonoxidund Feinstaubwerte. Ein wichtiger Faustwert für Pellets: 2 kg Pellets entsprechen in etwa einem Liter Heizöl. Pellets werden im Normalfall ähnlich wie Heizöl in Tankwagen transportiert und geliefert und in die Lagerräume eingeblasen. Die Zuführung zur Heizungsanlage wird automatisch und äußerst komfortabel erledigt.

Scheitholz

Scheitholz ist die klassischste Variante, in der Holz als Brennstoff zur Verfügung steht. Es wird aus stärkeren Ästen und Holzstämmen gewonnen. Für Scheitholz- Kessel, die als Zentralheizung eingesetzt werden, sind nahezu alle Holzarten – auch Nadelhölzer wie Fichte – sehr gut geeignet. Nadelhölzer haben gegenüber Laubholz besonders einen Vorteil: Sie sind um einiges preiswerter. Bei offenen Kaminen oder Öfen mit Sichtfenster bieten sich höherwertige Hölzer wie Eiche, Buche und Esche als Brennstoff an. Sie verbrennen mit schöner Flamme, brennen sehr lange und glutreich. Ein Vergleich: 1.000 Liter Heizöl entsprechen der Energie von 5 – 6 Raummetern Laubholz (Hartholz) oder 7 – 8 Raummetern Nadelholz (Weichholz).

Hackschnitzel

Hackschnitzel sind kleine Holzstückchen, die in Hackern erzeugt werden. Nahezu alle Bestandteile des Baumes lassen sich zu Hackschnitzeln verarbeiten. Es ist allerdings sehr wichtig, ein besonderes Augenmerk auf die Qualität des Hackgutes zu legen. Schlechte Hackschnitzel-Qualität kann den Heizwert mindern und zur Schädigung der Heizanlage führen. Deshalb muss beim Kauf von Hackschitzeln besonders auf den Wassergehalt geachtet werden. Wird dies beachtet, dann sind Hackschnitzel eine sehr günstige Variante des Heizens mit Holz.

Erdwärme

  •  energiesparend
  • kostengünstig (niedere Betriebskosten)
  • zukunftssicher
  • umweltschonend

Erdwärmesonde

Erdwärmesonden (EWS Heizung) sind Rohrbündel, die in einem aus dem Bohrbrunnenbauentlehnten Bohrverfahren im Boden eingebracht werden. Mit ihrer Hilfe wird die Erdwärme aus dem tieferen Erdreich gewonnen, die zumeist zum Heizen (Wärmepumpenheizung) oder Kühlen verwendet wird. Die Betriebskosten dieser Anlagen sind besonders vorteilhaft. Auch fallen nahezu keine Wartungskosten an. Wir verfügen über viele Jahre Erfahrung mit diesem Verfahren – gerne zeigen wir Ihnen Referenzanlagen und beraten Sie ausführlich und objektiv. Natürlich liefern wir die gesamte Anlage inclusive Bohrarbeiten.

Erdwärmekollektor

Erdwärmekollektoren sind meist aus Kunststoffrohren bestehende Wärmeübertrager, die horizontal im Erdreich verlegt werden. Sie werden mindestens 20 cm unterhalb der örtlichen Frostgrenze, üblich sind in 1 bis 1,5 Meter Tiefe ähnlich wie bei einer Fußbodenheizung mit einem Rohrabstand von 0,5 bis 0,8 m verlegt. Die von Regen und Sonne ins Erdreich eingebrachte Wärme wird über das Trägermedium entnommen und der Wärmepumpe zugeführt. Die erzielbare Wärmeleistung ist abhängig von der Beschaffenheit des Bodens. Trockene, grobkörnige Böden sind für denWärmetransport schlechter geeignet als feuchte Grundwasserböden. Bei 20 W/m² Wärmeeintragsleistung bedeutet dies, dass für eine Wärmepumpenheizung mit 6 kW Leistung etwa 300 m² Bodenfläche erforderlich wird.

Sonne

  • kostenlose Energie
  • unbegrenzt verfügbar
  • klimaschonend und umweltfreundlich
  • senkt die Betriebskosten deutlich

Flachkollektoren

Kollektoren spielen eine wichtige Rolle im Kreislauf einer Solarthermieanlage. Sie wandeln die Solarstrahlung in Wärme um. Diese wird über den Solarkreislauf der Bereitstellung von Warmwasser oder der Heizungsunterstützung zugeführt. Der Flachkollektor ist der Kollektortyp, der in Deutschland am häufigsten zum Einsatz kommt. Kennzeichnend für ihn sind die Flächen, planen Oberflächen. Flachkollektoren sind robust, effektiv und preiswert.

Röhrenkollektoren

Röhrenkollektoren, auch Vakuumröhrenkollektoren genannt, arbeiten ähnlich wie Flachkollektoren. Röhrenkollektoren sind anspruchsvoller im Preis, aber durch einen speziellen Aufbau weisen sie deutlich niedrigere Wärmeverluste auf als die preisgünstigeren Flachkollektoren.

Montagearten

Die meisten Kollektoren für private Heizungsanlagen sind in Deutschland auf dem Dach montiert. Wichtig für die Auslegung der Anlage und später auch die Heizkosteneinsparung sind dabei Dachausrichtung und -Neigung. Ob Sie sich dann für eine in- oder auf-Dach Montage entscheiden, ist auch eine optische Angelegenheit. Kollektoren für Solarheizungen lassen sich aber auch auf Flachdächern montieren. Darüber hinaus sind Kollektoren unter anderem hervorragend als Vordächer oder Wandbekleidungen geeignet. Sprechen sie mit uns – wir verfügen über große Erfahrung und beraten Sie gerne.