Wann die Heizung ausgetauscht werden sollte

Irgendwann kommt in jedem Haus die Zeit, in der die bestehende Heizungsanlage gegen eine neue ausgetauscht werden sollte. Aber wann genau ist dieser Zeitpunkt? Es gibt ein paar Punkte, die dafür sprechen, dass die Heizung ausgetauscht werden sollte.

Ein warmer Heizungskeller

Auch wenn es sehr angenehm sein mag, wenn man in den Heizungskeller geht, und es ist dort schön warm, ist es dennoch ein recht schlechtes Zeichen. Dies bedeutet für gewöhnlich, dass der Heizkessel nicht mehr in der Lage ist, die gewünschte Leistung zu erbringen. Eine schlechte Isolierung sorgt dann dafür, dass die Wärme nicht in die Zuleitungen gelangt, sondern in den Raum.

Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß können nicht mehr eingehalten werden

Alle zwei Jahre prüft der Schornsteinfeger im Rahmen der vorgeschriebenen Abgasprüfungen, ob die Heizung die Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß einhält. Wenn der Schornsteinfeger feststellt, dass diese Werte nicht mehr eingehalten werden können, wird es Zeit für eine neue Heizung. Allerdings ist dies ein Mangel, der nicht von heute auf morgen kommt. Anhand der Protokolle der Prüfungen in den Jahren zuvor ist durchaus ablesbar, dass die Heizung nicht mehr voll funktionsfähig ist. Daher sollte man vorsorgen und sich rechtzeitig bezüglich einer neuen Heizung informieren, denn wenn das Gerät gesperrt wird, ist Eile geboten. Bis dahin sollte man es aber gar nicht erst kommen lassen.

Das Alter der Heizung

Natürlich kann man nicht generell sagen, dass eine Heizung ab einem bestimmten Alter ausgetauscht werden muss. Dennoch ist es so, dass eine Heizung, die 15 oder mehr Jahre hinter sich gebracht hat, als alt gilt. Oft ist es so, dass Heizungsanlagen ab diesem Alter häufig Ausfälle haben, und es werden Reparaturen notwendig. Selbstverständlich fallen diese alten Anlagen dann auch immer zum unpassendsten Zeitpunkt aus, meistens im Winter, wenn es richtig kalt ist. Daher ist es ratsam, bei Heizungen ab 15 Jahren einmal eine Generalinspektion durchführen zu lassen. Dadurch kann feststellt werden, ob sich der Betrieb überhaupt noch lohnt, und wenn ja wie lange man noch Zeit hat, bis eine neue Heizung notwendig werden wird.

Hoher Brennstoffverbrauch – Heizung ist kostspielig

Oft laufen auch ältere Heizungen noch sehr zuverlässig. Dies ist nicht zuletzt auch regelmäßigen Wartungen zu verdanken. Dennoch erfüllen sie irgendwann nicht mehr die Erwartungen, die man heute an eine wirtschaftliche Heizung stellt. In vielen Fällen ist es der hohe Verbrauch an Brennstoff der die Hausbesitzer dazu treibt, die Heizung zu erneuern. Zwar ist es so, dass eine neue Heizung zwar auch hohe Kosten verursacht, dennoch amortisiert sich die neue Heizung sehr schnell durch die Einsparungen bei den Heizkosten. Wenn die Energiepreise steigen, und das kann gerade bei fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl sehr schnell passieren, erfolgt die Amortisation noch schneller.

Fehlender Komfort

Wie in vielen anderen Bereichen auch spielt auch bei einer Heizung ein gewisser Komfort eine Rolle. Älteren Geräten fehlen sehr oft Funktionen, die bei neuen Heizungen bereits serienmäßig integriert sind. Dazu zählt unter anderem auch ein Außentemperaturfühler, der dafür sorgt, dass sich die Heizung ganz einfach entsprechend des Wetters steuern kann. Auch das Programmieren einer Heizung entsprechend den Ansprüchen der Bewohner der Hauses ist heute bereits Standard, aber bei älteren Heizungen fehlt diese Möglichkeit. Neue Heizungen verfügen allgemein über einen weitaus besseren Bedienkomfort. Die ganz modernen Heizungen lassen sich mittlerweile sogar per Internet oder Handy-App bedienen. So ist es möglich, die Heizung von der Arbeit aus anzustellen, so dass man in ein wohlig warmes Zuhause zurückkehren kann.